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| Tour: |
Wangspitze
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Typ: |
Bergtour |
Nr.: TB01-11 |
Ausgangspunkt: |
Buchboden, A |
Dauer: |
1 Tag |
| Datum: |
03.07.2011 |
Tourenführer: |
Juergen Schleinitz |
Eine schöne Wanderung auf die leicht zu ersteigende Wangspitze erlebten 9 Ski- und Bergfreunde am 03.07.2011. Der Ausgangspunkt war das Dorf Buchboden im Grossen Walsertal. Bei sehr angenehmen Wetterbedingungen wanderten wir in gemütlichem Tempo über die Rindereralpe hinauf zur Wangalpe und schliesslich zur Wangspitze. Eine lange Rast und ein herrlicher Blick hinüber nach Faschina und weiter belohnten uns für den Anstieg. Der Abstieg erfolgte dann über die Matonaalpe und Bad Rotenbrunnen.
Es war eine schöne Runde, die allen Beteiligten viel Spass bereitet hat. |
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| Tour: |
Enzensperger Weg
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Typ: |
Bergtour |
Nr.: TB02-10 |
Ausgangspunkt: |
Vorderhornbach, A |
Dauer: |
3 Tage |
| Datum: |
08.-10.08.2010 |
Tourenführer: |
Georg Altvater |
Am Sonntag 6,00 Uhr starteten wir 10 Bergfreunde von Ailingen in die Lechtaler Bergwelt. In Vorderhornbach stellten wir ein Auto ab, und mit dem Rest der Autos fuhren wir nach Hinterhornbach, wo auch der Aufstieg begann. Nun führte der schöne Bergweg über Wiesen auf den zuerst schwachen ausgetretenen Pfad in den Urbelswald. Der weitere Anstieg verlangte durch seine relativ direkt steile Führung gute Kondition; nach 2,5 Stunden erreichten wir das Kaufbeurer Haus auf 2007 m Höhe bei leichtem Regen.
Die Hütte ist eine kleine aber gemütlich eingerichtete Selbstversorger-Unterkunft. Das Haus war gleich fest in Ailinger Hand, es wurde der Ofen angeheizt und Kaffee gekocht und später Spaghetti. Am Abend wurde die Mannschaft noch mit einem schönen Regenbogen, der über das Tal strahlte, belohnt und ließ den Hüttenabend bei einem Gläschen Wein gemütlich ausklingen.
Montagmorgen nach dem Frühstück Hütte besenrein und die Unkosten beglichen, gings Richtung Hermann von Barth Haus (2131 m). Über den Karboden und in steilen Serpentinen zum höchsten Punkt des Übergangs; dort wurden wir von Neuschnee überrascht.
Der folgende Enzensperger Weg führte durch fünf große Kare. Als wir nach 7 Stunden die Hütte erblickten, wurde gleich an Kaffee oder ein kühles Weizen gedacht. Das Hermann von Barth Haus ist ein reizendes Bergsteiger Haus, das von einem Hufeisen aus Fels umgeben ist. Wir bekamen den Winterraum, eine schöne Unterkunft für uns allein, mit WC und Waschbecken, neben dem Haupthaus. Der Hüttenwirt hatte sich besonders um uns gekümmert und am Abend noch Unterhaltungsmusik gespielt, besonders für die Ailinger "auf der Schwäbschen Eisenbahn". Es war ein gelungener Abend.
Dienstag nach dem Frühstück ein Gruppenfoto, danach gings ca. 1000 Meter zum Abstieg nach Elbigenalb. Das Schnitzerdorf mit all ihren Figuren, ob klein oder groß und ein großes Schauschnitzen waren sehr beeindruckend. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Vorderhornbach, und mit dem abgestellten Auto holten wir die zwei anderen Autos in Hinterhornbach zurück. Die Heimfahrt ging Richtung Warth, wo wir bei Kaffee und Kuchen die Tour ausklingen ließen. Schliesslich gings durch den Bregenzerwald zurück an den Bodensee. |
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| Tour: |
Panülerkopf / Schesaplana Überschreitung
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Typ: |
Bergtour |
Nr.: TB01-10 |
Ausgangspunkt: |
Brand, A |
Dauer: |
2 Tage |
| Datum: |
31.07/01.08.2010 |
Tourenführer: |
Juergen Schleinitz |
Endlich hatten wir Glück mit dem Wetter: genau in das geplante Tourenfenster vom 31.07. bis zum 01.08.2010 hatte sich ein Hoch in unserer Region platziert, das uns viel Sonne und Wärme brachte. Ideale Voraussetzungen für eine Besteigung des Panulerkopfes mit anschliessender Überschreitung der Schesaplana. Die Tour führte 17 begeisterte und motivierte Bergfreunde, darunter auch mehrere "U30" Teilnehmer (!) zunächst über das Zalimtal hinauf zur Oberzalimhütte, wo wir eine erste Rast einlegten, und weiter über den Leibersteig zur Mannheimer Hütte. Trotz eines Aufstiegs von rund 1700 Hm war am Ende keiner wirklich müde oder geschafft. Vielmehr konnten wir die wärmende Abendsonne an der Hütte noch recht lange geniessen. Nach der Übernachtung auf der Mannheimer Hütte erwarteten uns am nächsten Tag zwei attraktive Aussichtsberge.
Zunächst stiegen wir von der Hütte auf 2679 m hinauf auf den Panülerkopf auf 2859 m. Von dort aus zog sich der Weg teils am Grat entlang, teils weiter über den Brandner Gletscher hinüber zur Schesaplana auf 2965m. Bei herrlicher Sicht konnten wir nicht nur das Brandner Tal und seine Umgebung geniessen, sondern auch bis zum Bodensee blicken. Aber auch der Ortler war deutlich zu erkennen. Der Abstieg führte uns über die Totalphütte und Lünersee zum Parkplatz an der Lünerseebahn, wo wir am Tag vorher bereits drei der vier PKWs stationiert hatten.
Alle Teilnehmer waren begeistert von dieser schönen Tour, die ganz in unserer Nähe (quasi vor der Haustür) liegt und keine weite Fahrt erfordert. |

Beim Aufstieg zur Mannheimer Hütte

Auf der Schesaplana
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| Tour: |
Drei Schwestern
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Typ: |
Bergtour |
Nr.: TB02-09 |
Ausgangspunkt: |
Blanken, Ch |
Dauer: |
1 Tag |
| Datum: |
01.08.2009 |
Tourenführer: |
Juergen Schleinitz |
Nachdem das Wetter sich mal wieder nicht an unser Programm halten und uns die zwei Tage Schönwetter für die ursprünglich geplante Tour auf Panüler und Schesaplana gönnen wollte, machten wir das Beste daraus und haben uns kurzfristig für die Besteigung der Drei Schwestern entschieden. Es war kein Fehler!
Die Autos abgestellt auf dem letztmöglichen Parkplatz von Blanken starteten wir auf rund 950 m Höhe auf steilem aber problemlosem Pfad in überwiegend schattigem Gelände. Bei dem warmen Wetter war dies wirklich ideal. Mehrere Trinkpausen waren nötig, um genügend Flüssigkeit zurückzuführen. Schliesslich erreichten wir den letzten Aufschwung zu den Drei Schwestern ca. 200m unterhalb vom Gipfel. Von hier geht es auf leichtem klettersteigähnlichem Gelände hinauf zum höchten Punkt auf 2052 m. Alle 11 Teilnehmer genossen anschliessend den herrlichen Rundumblick bei grossartigem Wetter.
Der Einkehrschwung in die Galaturahütte kurz vor Schluss der Tour war nochmals ein Vergnügen und bot die ideale Erfrischung bei Most und Weizenbier.

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Viele Wege führen zu den Drei Schwestern.

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| Tour: |
Mottakopf
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Typ: |
Bergtour |
Nr.: TB01-09 |
Ausgangspunkt: |
Brand, Brandnertal, A |
Dauer: |
1 Tag |
| Datum: |
26.07.2009 |
Tourenführer: |
Georg Suess |
Nach dem die vorgesehene Vereinstour zum Ramolkogel wegen unbeständigem und schlechtem Wetter abgesagt werden musste wurde eine Ersatzwanderung für den Sonntag, 26. Juli durchgeführt.
Diese Bergwanderung führte uns zum Mottakopf ins Brandnertal. Bei herrlichen Sonnenschein fuhren 11 Bergwanderer nach Brand; von dort ging es bergwärts zum Mottakopf. Der Anstieg führte durch hohes Gebüsch von riesigen Blättern und Berg-Kiefern, und vorbei an schönen Blumen. Schliesslich vorbei an der Sonnenlagant-Alpe zum Gipfel des Mottakopf. Es war eine schöne Ersatztour für alle Teilnehmer / innen. |


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| Tour: |
Ellbognerspitze
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Typ: |
Bergtour |
Nr.: TB04-08 |
Ausgangspunkt: |
Steeg im Lechtal, A |
Dauer: |
1 Tag |
| Datum: |
24.08.2008 |
Tourenführer: |
Juergen Schleinitz |
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Ausgangspunkt für die Tour war Steeg im Lechtal.
Von dort führt ein Weg zunächst durch Wald bis hinauf zur Sattelebne, dann weiter über einen leichten Grat hinauf auf den Gipfel. Die Höhendifferenz betrug rund 1200 m.
Der Weg führte ziemlich steil und geradlining hinauf, ist aber technisch völlig unschwierig. Die letzten ca. 300 m führten hinauf über leichten Fels zum Gipfel. Die Tour konnte bei herrlichem Wetter mit blauem Himmel und angenehmen Temperaturren durchgeführt werden. Der Gipfelblick war grossartig und ermöglichte eine Weitsicht über das gesamte Lechtal.
Alle 12 Teilnehmer genossen die Tour bei bester Stimmung. Der anschliessende Muskelkater aller Teilnehmer gab noch viel Anlass zum Nachbetrachten der Tour. |
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| Tour: |
Palagruppe, Dolomiten
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Typ: |
Bergtour |
Nr.: TB03-08 |
Ausgangspunkt: |
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Dauer: |
5 Tage |
| Datum: |
23.-27.07.2008 |
Tourenführer: |
G. Suess, H. Katzenmaier |
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Ein schon geraume Zeit gehegter Wunsch, den Dolomiten einen Besuch abzustatten, sollte sich nun in diesem Jahr verwirklichen und somit wurden Touren in der Palagruppe ins Sommertourenprogramm aufgenommen.
Schon der Aufstieg am ersten Tag vom Passo Rolle auf 1980 m Höhe zur ersten der insgesamt 3 Hütten, der Mulaz-Hütte auf 2571 m Höhe gelegen, liess erkennen, dass die Wege durch die Pala nicht sanft, sondern dem ganzen Charakter dieser wuchtigen Gebirgsgruppe angepasst, herausfordernd und anspruchsvoll sind und den Bergfreunden einiges abverlangen würden. Verständlich, dass sich die Ailinger Ski-u.Bergfreunde das vom sehr freundlichen Hüttenwirt empfohlene und mundig zubereitete Abendessen nach sechsstündiger Autofahrt und vierstündigem Anstieg herzlich munden liessen. Mit köstlichem Rotwein und in der Erwartung auf erlebnisreiche Tage in der Pala wurde der erste erfolgreiche Tag beendet.
Am darauffolgenden Tag ging die 15 Teilnehmer umfassende Gruppe noch gemeinsam den Alta via delle Dolomiti, ein Teilstück des Dolomiten-Höhenweges von Brixen nach Feltre. Doch dieser in unserer Umgangs- sprache genannte Normalweg entpuppte sich teilweise als Via ferrata o sentiero all rezzato, (gesicherter Steig od. Klettersteig) der manchem aus der Gruppe Mut und Nervenstärke abverlangte. Doch dank gewohnt umsichtiger Führung der Tourenverantwortlichen wurden auch solche Passagen souverän überwunden und Ängste oder Beklemmungen wichen den Eindrücken der gewaltigen Landschaft rund umher und deren Faszination, mit der sie die Teilnehmer ergriff. So erreichte man nach sechs Stunden stetigem auf und ab das Refugio Rosetta ( 2581m) am Rande einer schier endlosen Steinwüste, der Pala-Hochfläche. Ein freundliches, liebenswürdiges Willkommen durch das Hüttenwirtepaar, ein gepflegtes Haus, bekömmliches Abendessen untermalt mit aromatischem Rotwein und zuletzt geräumige und blitzsaubere Schlafräume und Betten bescherte Allen wohlige und heimelige Atmosphäre. Am dritten Tag teilte man sich in zwei Gruppen auf, von denen die eine vom Stützpunkt Rifugio Rosetta auf dem Normalweg zur Cima della Vezzana aufstieg, dem mit 3192 m höchsten Gipfel der Palagruppe.
Die zweite Gruppe nahm sich als Ziel zwar denselben Gipfel vor, würzte sich jedoch den Anstieg mit der Begehung des Klettersteig-Hochgenusses Via ferrata Bolver-Lugli über das Bivacco Fiamme Gialle, danach leicht absteigend zum Passo di Travignolo und von dort auf den Spuren der ersten Gruppe über leichtes Felsgelände zum Gipfel. Die Freude über die Begehung dieser Variante leuchtete aus den Augen der Beteiligten und man war sich einig, den wohl schönsten Klettersteig in der Ailinger Bergsteigergeschichte mit seinen ca 700 Höhenmetern begangen zu haben. Dementsprechend wurde dann auch auf der Hütte gefeiert.
Der vierte Tag sah wiederum ein gemeinsames Ziel vor, das Rifugio di Pradidali auf 2276 m Höhe. Während die Wanderer ihre Route zunächst nach Osten und danach nach Süden um die Pala di San Martina zur Rifugio di Pradidali nahmen, strebte die Klettergruppe, die noch unter dem Eindruck des Vortages voll motiviert war, an, die Pradidali-Hütte mit Einbeziehung des Klettersteiges Sentiero alpinistico Nico Gusella zu erreichen. Über den Passo di Ball, 2443 m, über Platten und Schluchten zur Forcella Stephen, 2680m und die Cima Val del Roda, 2791 m sollte der Kleltersteig zu grossartigen Aussichten führen. Leider wurden sie nach etwa der Hälfte des insgesamt 5-stündigen Vorhabens von einem kräftigen Gewitter überrascht, während die Wandergruppe nur wenige Minuten, bevor der Himmel mit Blitz und Donner seine Schleussen öffnete, trockenen Fusses das Refugio erreichte. Doch das Gewitter ging vorüber und die Kletterer konnten ihre Route über den Passo Portön und Weiterbegehung der Via flerrata des Portön zum Refugio Pradidali erfolgreich absolvieren. Leider hiess es am folgenden Morgen von der Pradidali und dem gewaltigen Massiv der Pala Abschied zu nehmen und es begann wieder gemeinsam nach zunächst einstündigem Anstieg zum Passo di Ball ein langer, steiler, vierstündiger Abstieg nach San Martino di Castrozza, wo man sich mit der Gewissheit verabschiedete, fünf erlebnisreiche, harmonisch verlaufene Tage in einer mächtigen und majestätischen Bergwelt verbracht zu haben. |





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| Tour: |
Schweiz Radtour
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Typ: |
Radtour |
Nr.: TB02-08 |
Ausgangspunkt: |
Ingelfingen, D |
Dauer: |
1 Tag |
| Datum: |
05.07.2008 |
Tourenführer: |
Heinz Braun |
Pünktlich um 7:30 fanden sich 5 Radler und 1 Radlerin an der Fähre nach Romanshorn ein. Die schon vor einiger Zeit vorgesehene Radtour in die Schweiz, welche wegen schlechten Wetters ausfallen musste, wurde jetzt nach- geholt. Noch war die morgendliche Kühle zu spüren, doch der Tag schien sonnig und angenehm warm zu werden.
Von Romanshorn aus fuhren wir mit einigen Variationen auf der „Mittelland Route“ (Nr. 5), vorbei an Beerenplantagen und Gemüsefeldern, zum Wasserschloss nach Hagenwil. Das Tor stand offen, aber kein Mensch war zu sehen, vielleicht geruhte das Burgfräulein noch zu ruhen.
Nach einem kurzen steilen Anstieg radelten wir weiter auf der „Thurgauer Panorama-Route“ (Nr. 47) durch Wald und Wiesen. Auf aussichtsreichen Hö-henzügen strampelnd genossen wir den Blick auf den Bodensee, in verschie-dene Flusstäler und das Säntisgebiet bis zu den Berner Alpen. Anschließend ging es bei Kradolf wieder hinunter und ein Stückweit der Thur entlang. Bald stieg die Route wieder an. Bis Schönholzerwilen ging es stetig bergan, und bei Hagen- wil am Nollen haben wir bei ca. 700 Höhenmetern den höchsten Punkt unserer Tour erreicht. Der Rest der Strecke bis Wil war wieder ein leicht hügeliges hinabgleiten zur Thur. Leider führte der Radweg ab Wuppenau meist entlang der Straße, auf der doch schon ziemlicher Verkehr herrschte.
In Wil ließen wir die neu angelegte Einkaufsmeile links liegen und begaben uns lieber in die von schönen alten Häusern gebildete Altstadt, wo auf dem Markt ein reges Treiben herrschte. Nach einem kurzen Blick in die in Anlehnung an den Jugendstil ausgestaltete Kirche St. Nikolaus, ursprünglich gotisch, ging es wieder entlang der „Mittelland-Route“ (Nr. 5) weiter Richtung Bischoffszell. Der Weg führte großteils entlang der Thur bis uns vor Bischoffszell wieder ein längerer Anstieg forderte.
Nach dieser Kraftanstrengung war es in Bischoffszell, der Rosenstadt, Zeit für die Mittagspause. Ein kurzer Blick durch das Rosentor in die fast menschenleere Altstadt genügte uns, denn das Treiben fand vor dem Tor statt, und hier fanden wir auch etwas abseits eine gemütliche Straßengaststätte um unseren Hunger zu stillen.
Ab Bischoffszell führt der Weg bis Sitterdorf entlang der Sitter, um anschließend wieder bis vor Hagenwil in leicht hügeligem Gelände zu verlaufen. Was morgens erarbeitet wurde, konnte jetzt genossen werden, denn, wieder vorbei am Wasserschloss, ging es bis Romanshorn fast nur noch bergab.
Die Fähre lief auch gerade in den Hafen ein und nahm uns nach einer kurzen Pause mit nach Friedrichshafen. Mit dem schweizer Kassier gab es noch eine kurze Diskussion, weil sein deutscher Kollege am Morgen für die Hin- und Rück-fahrt anscheinend zu wenig verlangt hatte.
Nach ca. 85 km hatten wir wieder Ailingen erreicht und eine schöne Radtour war zu Ende. |


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| Tour: |
Kocher-Jagst
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Typ: |
Radtour |
Nr.: TB01-08 |
Ausgangspunkt: |
Ingelfingen, D |
Dauer: |
4 Tage |
| Datum: |
22.-25.05.2008 |
Tourenführer: |
Heinz Braun |
Pünktlich um 7:00 Uhr am Fronleichnamstag starteten 4 Fahrzeuge am Ailinger Rat-haus zur diesjährigen Fahrradtour an den Kocher. Ein 5. Fahrzeug schloss sich uns in Untereschach an, und die Gruppe mit 11 Radlern und Radlerinnen war komplett. Über die B 30, A 7, A 6 und B 19 erreichten wir gegen 11: 00 unseren Standort, das Schlosshotel in Ingelfingen.
Schon bald darauf saßen wir bei schönem Wetter auf unseren Fahrrädern und fuhren Kocher abwärts. Eine kleine Stadtrundfahrt durch das mittelalter- liche Forchtenberg, in dessen Rathaus die Geschwister Hans und Sophie Scholl aufwuchsen, verschaffte uns einen kleinen Einblick in das malerische Städtchen. Allmählich meldete sich auch der Magen und verlangte nach Nahrung, da kam der „Radlertreff“ in Sindringen gerade gelegen. Nach der Stärkung stand die erste Bergprüfung an.
Um nach Jagsthausen zu gelangen, musste der Bergrücken zwischen Kocher und Jagst bewältigt werden. Es galt auf ca. 2 km einen Höhenunterschied von gut 100 m zu überwin- den. Das Schöne ist: wenn man oben ist geht’s auch wieder hinunter, und wir gelangten nach einigen Serpentinen nach Jagsthausen. Unterhalb der Götzburg radelten wir der Jagst entlang nach Kloster Schöntal. Dieses Zisterzienserkloster feierte letztes Jahr seinen 850. Geburtstag. Nach wechsel- voller Geschichte dient die Neue Abtei heute als Bildungs- stätte der Diözese Rottenburg-Stuttgart, und die ehemalige Fruchtscheuer nutzt die Forstverwaltung Hohenlohe. Nach Besichtigung der herrlichen barocken Klosterkirche mit ihren reich geschmückten Alabasteraltären radelten wir weiter Jagst aufwärts. Vom Kreuzberg grüßte noch die Heiliggrabkapelle, die ebenfalls zum Kloster gehört.
Bevor wir bei Marlach in das Tal des Sindelbaches abbogen und uns entlang des Baches über den Bergrücken quälten, legten wir in Westernhausen noch eine kleine Kaffeepause ein.
Der Freitag begann mit einem Sektfrühstück, denn es gab einen Geburtstag zu feiern. Nach dem Frühstück radelten wir Kocher aufwärts und erreichten nach ca. 4 km Künzelsau. Durch das Morsbacher Tor gelangten wir zum Marktplatz mit dem alten Rathaus, einem Fachwerkbau von 1522. Das Schloss Bartenau in Künzelsau dient heute als Gymnasium.
Wir wollten auf dem Kocher-Jagst-Radweg weiter Kocher aufwärts radeln, aber leider war dieser Weg gesperrt und eine Umleitung angezeigt. Nichts Böses ahnend folgten wir diesem Schild. Aber anstatt dem Tal- grund zu folgen stieg der Weg immer weiter an, und die Route führte wieder bis fast zur Gipfelhöhe des Höhen- rückens. Der herrliche Ausblick auf das Tal und Burg Stetten, sowie die Abfahrt nach Kocherstetten entlohnten uns für diese Anstrengung. Nachdem wir unsere Bergwertung nun schon hinter uns hatten, entschieden wir uns in Braunsbach nicht nochmals über den Rücken nach Langenburg auf der anderen Seite der Jagst zu fahren, sondern weiter Kocher aufwärts nach Schwäbisch Hall zu radeln. Der Radweg verläuft am Rande des Tales, leicht onduliert, durch herrlichen Mischwald und grüne Wiesen. Bei Geislingen a. K. führt er unter der mit 185 m Höhe und 1200 m Länge größten Stahlbetonbrücke Europas durch. In Schw. Hall gesellten wir uns zwischen Rathaus und Treppe vor St. Michael zu einer Hochzeitsgesellschaft, die auf das Brautpaar wartete, dessen Hochzeitsfahrzeug ein ge- schmücktes Motorrad mit Beiwagen war. Nach gemütlichem Mittagessen und Besichtigung der Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern, radelten wir auf dem Radweg zurück, verzichteten aber auf die Umleitung und fuhren stattdessen auf der nur wenig befahrenen Landstraße von Kocherstetten nach Künzelsau.
Am Samstagmorgen begrüßte uns herrlicher Sonnenschein. Über Sindringen strampelten wir wieder nach Jagsthausen. Eine Besichti- gung der Götzburg war leider nur bedingt möglich, da hier für die Burgfestspiele geprobt wurde. Da uns der frühere Bundespräsident Herzog, welcher hier wohnt, nicht zum Tee eingeladen hat, fuhren wir entlang der Jagst über Möckmühl nach Neudenau. Ab hier ging es bergauf nach Stein a. K.. Die Mittagsrast verbrachten wir im „Grünen Baum“ bei einer Simultandolmetscherin, die bei der Bestellung ohne Bleistift und Papier auskam und nachher auch alles richtig servierte. Nach der Besichtigung des dortigen Wasserschlosses fuhren wir auf der hügeligen Hochfläche bis Gochsen und von dort dem Kocher entlang nach Ingelfingen.
Am Sonntag stand ein Spaziergang zum zweitgrößten Fass Europas auf dem Programm, doch bis wir unsere Zimmer geräumt und die Fahrräder aufgeladen hatten, fing es an zu regnen. Kurz entschlossen wurde deshalb die Heimfahrt angetreten. Wohlbehalten erreichten wir gegen 13:30 Ailingen. Der Kocher-Jagst-Radweg war bis auf eine Schotterstrecke von ca. 6 km entlang des Kocherkanals, immer geteert, was das Radeln zum Vergnügen machte. Da wir uns am Kocher einquartiert hatten, mussten wir uns um an die Jagst zu kommen immer einer Bergprüfung unterziehen. Insgesamt kamen auf dieser schönen Tour ca. 220 km zusammen. |



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| Tour: |
Südl. Rätikonhöhenweg
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Typ: |
Bergtour |
Nr.: TB05-07 |
Ausgangspunkt: |
Lünersee, A |
Dauer: |
2 Tage |
| Datum: |
26.-27.08.2007 |
Tourenführer: |
Georg Altvater |
Am Sonntag den 26.8.07 fuhren wir um 7,00 Uhr von Ailingen ab
an den Lünersee- Parkplatz. Alle 12 Berg- wanderer stiegen den
Bösen -Tritt hinauf zum See. Nach kurzer Trinkpause ging`s dem
Uferweg entlang bis ans Ende des Sees und weiter über den Caveilljoch-Weg hinauf zum Joch auf 2239 m. Nun hatten wir schon ca. 700
Höhenmeter hinter uns, und wir wurden belohnt mit einer schönen
Weitsicht bis tief in die Schweiz hinein.
Der südliche Teil des Rätikon-Höhenwegs ist wohl die schönste Bergwanderung, man steigt nie unter
1900 m ab, und nie über 2250 m hinauf.Mann quert in weiten Bögen eine
Reihe von stillen Hochkaren, und vier Übergänge nach Süden, schaut man
links gebannt zu den gewaltigen Süd- wänden des Hauptkammes auf. So
wanderten wir unter den Wänden von Kirchlispitzen, Drusenfluh, Drei-Türme und Sulzfluh hin durch bis zur Garschina- Hütte. Schaut man rechts
weit hinein in die Bündner Berge, hier kann man den ganzen Tag verbringen.
In den Wänden kann man immer wieder Kletterer beobachten, in diesen
Riesenwänden natürlich extrem schwierige Kletterrouten. Der Aufenthalt in
der Gaschina-Hütte ( 2221m) war sehr gut so wie das Essen, besonders
für Unterhaltung sorgt der Hüttenhund.
Am 2. Tag steigt man von der Hütte
aus direkt auf dem Grasrücken aufwärts, und über Schotter zum Drusentor!
Abwärts geht es über Kehren, zuerst über Schutt anschließend durch Wiesen und Latschen zur Lindauer Hütte. Eine Rast war nach dem Abstieg nötig,
denn das Haus ist mehr als eine Berg-Hütte. Westlich liegt ein interessanter
Alpengarten. Nun kommt das meist- begangene Teilstück des Höhenweges,
zum Öfapaß über die Alpenweiden unter den mächtigen Nord- Abstürzen
der Drei- Türme. Danach hinab zum großartigen Felsportal des Schweizertors.
Noch der letzte Aufstieg zum Verajöchle und weiter hinab zum Lünersee
und dem Seeweg entlang. Der 1.Tag war sehr schönes Wetter, am 2. Tag
holte uns am See der Regen ein, aber in der Douglasshütte bei einem
herrlichen Apfelstrudel mit Vanilleeis wurde die Tour abgeschlossen! |


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| Tour: |
Finsteraarhorn, 4273 m
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Typ: |
Gletschertour |
Nr.: TB04-07 |
Ausgangspunkt: |
Grimselpass/Berghaus Oberaar, CH |
Dauer: |
4 Tage |
| Datum: |
03.-06.08.2007 |
Tourenführer: |
Helmut Katzenmaier |
Schöner kann eine Tour nicht sein!
Obwohl es danach zunächst gar nicht aussah. Die Gruppe mit 7 Teilnehmern erreichte gegen Mittag den Grimselpass bei Regen, Nebel und 4 Grad! Die Perspektive war zunächst nicht sehr gut. Doch die Wetterprognosen behielten Recht. Nach einer Einkehr in das Berghaus Oberaar machte das Wetter auf und der regen hatte aufgehört. So führte unser Weg zunächst direkt am Stausee entlang, dann über den Gletscher in 5 h direkt zur ersten Hütte, der Oberaarjoch- hütte. Diese war halb belegt, sehr angenehm. Der nächste Tag brachte blauen Himmel und Sonne pur; Wärme dazu. Es ging weiter auf die Finsteraarhornhütte ausschliesslich über spaltenreichen Gletscher. Da mussten wir viel Zickzack laufen. Die Finsteraarhorn-Hütte wurde 2003 neu gebaut und ist sehr modern und schön, trotzdem ist sie kein Hotel sondern konzentriert sich auf das Wesentliche.
Am Sonntag wecken um 3.30 Uhr. Beginn unseres Aufstiegs zum Gipfel gegen 4.15 Uhr bei Dunkelheit. Nach ca. 1 h Ankunft am Gletscher, der recht steil wirkt und weitgehendst aper war. Dennoch im oberen Bereich einige Gletscherspalten die zur Vorsicht mahnten. Ab dem Hugi-Sattel auf ca. 4100 m begann die wunderschöne Gratkletterei im II. Schwierigkeitsgrad. Den Gipfel erreichten wir gegen 11.45 Uhr bei unglaublicher Fernsicht und angenehmen Plusgraden.
Besonders zu erwähnen: dies war der erste 4000er für unseren Teilnehmer Michael Müller.
Er war überglücklich und liess sich anschliessend auf der Hütte auch nicht lumpen. Es gab die obligatorische Gipfel-Runde (sogar zwei!).
Der nächste Tag führte uns zurück zum Berghaus und heimwärts. Es war eine großartige und erfolgreiche Tour und ist sicherlich der Höhepunkt der Saison 2007.
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| Tour: |
Vrenelisgärtli, 2900 m
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Typ: |
Hochtour |
Nr.: TB03-07 |
Ausgangspunkt: |
Klöntal, Schweiz |
Dauer: |
2 Tage |
| Datum: |
28.-29.07.2007 |
Tourenführer: |
Juergen P. Schleinitz |
Die Wetterankündigungen für das Wochenende waren soweit ok, dass entschieden wurde, die Tour durchzuführen. Abfahrt war Samstag, 9 Uhr. Gegen 12 uhr waren wir am Startpunkt für unsere Tour: das hintere Klöntal. Von hier auf dem Fahrweg im Rossmatter Tal nach Chäseren, wo wir eine kleine Pause einlegten, danach auf dem Wanderweg empor zur Glärnischhütte (3h).
Die sehr schöne Glärnischhütte war an diesem Wochenende voll ausgebucht. Bei leider durchwachsenem Wetter stiegen wir gegen 6.45 Uhr guten Mutes auf Richtung Gipfel auf dem Normalroute. Es handelt sich um eine leichte Hochtour mit einem kurzen luftigen, aber durch eine Kette erleichtertem Abstieg von der Kuppe auf dem Glärnischfirn zum Schwandergrat und weiter auf das sagenumwobenen Vrenelisgärtli einem von vielen Orten gut sichtbaren Gletscherfeld. Während der gesamten Tour war der Gipfel ständig in Wolken. Die Temperaturen waren jedoch während des Aufstiegs angenehm. Beim Aufstieg über den Gletscher wurde es zunehmend nebliger, kühler und der Wind frischte auf. Bedingt durch diese Wettersituation gab es einen leichten „Versteiger“, den wir aber schnell bemerkt haben. Dennoch hat dies sowie das zunehmend schlechtere Wetter (Sicht teilweise unter 50 m) dazu geführt, dass die Begeisterung der Gruppe für ein Weitergehen massiv abnahm. Ca. 200 m unter dem Gipfel wurde die Tour dann durch den Tourenführer aufgrund der schlechten Bedingungen abgebrochen, was sich als richtig erwies, da laut Info anderer Berggeher der Gipfel komplett „zu“ war und es nach unserem Abstieg zu regnen begann.
Aufstieg bis Umkehr: ca. 3,5 h, Abstieg nochmal bis ins Tal ca. 4 h.
Trotz Nicht-Erreichens des Gipfels war die Stimmung in der Gruppe dennoch sehr gut.
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Kurze Pause beim Aufstieg zur Glärnischhütte

Das wäre unser "Preis" gewesen. |
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| Tour: |
Großvenediger, 3662 m
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Typ: |
Wanderung |
Nr.: TB02-07 |
Ausgangspunkt: |
Neukirchen, Österreich |
Dauer: |
3 Tage |
| Datum: |
13.-15.07.2007 |
Tourenführer: |
Georg Süss |
Bei optimalen Wetterbedingungen und
ca. 30 Grad im Tal nutzten wir zunächst ein spezielles Bergtaxi, um bis zum Materiallift der Kürsinger Hütte zu gelangen (mit 11 €/Person nicht gerade billig aber bequem!). Dort Aufgabe der Rucksäcke und lockerer Aufstieg ca. 600 hm bis zur Kürsinger Hütte (schöne Hütte mit Raum für unsere Gruppe). Die Tour am nächsten Tag auf den Gipfel des Großvenedigers war von traumhaftem Wetter geprägt, allerdings auf dem Gletscher schweisstreibend. Nachdem es die Woche zuvor ca. 50 cm Neuschnee gegeben hatte, war der restlich vorhandene Schnee auf dem Gletscher vor allem am Nachmittag sehr weich und damit anstrengend.
Gipfelziel nach ca. 4 h mit gesamter Gruppe (8 Teilnehmer) erreicht.
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Gipfelsicht Großvenediger

Am Gipfel
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| Tour: |
Mottakopf, 2176 m
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Typ: |
Wanderung |
Nr.: TB01-07 |
Ausgangspunkt: |
Brand, Österreich |
Dauer: |
1 Tage |
| Datum: |
08.07.2007 |
Tourenführer: |
Franz Kübele |
Eigentlich sollte es eine gemütliche Bergtour werden. Der anfängliche Aufstieg Richtung Mottakopf lief auch noch sehr schön. Aber leider hat das Wetter einer erfolgreichen Gipfelbesteigung mal wieder einen Strich durch die rechnung gemacht. Etwa auf halber Höhe fing es an zu regnen, obwohl dieser erst für den Abend angekündigt war. Nach hin und her überlegen entschied sich Franz dann doch, umzudrehen. Schade. Denn keine halbe Stunde später war die Sonne wieder da und lachte uns aus.
Ein zweiter Versuch, dann allerdings in der Nähe Richtung Schillerkopf, erlebte das gleiche Scenario. Erst herrlich Wetter und Sonnenschein. Auf ca. halber Höhe wieder dunkle und angsteinflössende
Wolken. Aber nass wurden wir nicht mehr.
Wier heisst es so schön: zwei halbe Berge sind doch schöner als ein ganzer.
Es war jedenfalls trotz allem ein sehr schöner Tag und unser "Gipfelfoto" konnten wir auch noch machen. Was will man mehr.
14 Teilnehmer
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Franz im Regen

"Gipfelbild"
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| Tour: |
Schochenspitze, 2069 m
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Typ: |
Wanderung |
Nr.: TB04-06 |
Ausgangspunkt: |
Tannheim, Österreich |
Dauer: |
1 Tag |
| Datum: |
17.08.2006 |
Tourenführer: |
Klaus Scheinert |
Nachdem uns
der Wetterbericht nur positive Verhältnisse voraussagte,
gab es kein langes Überlegen, die Bergstiefel zu schnüren.
In rascher Fahrt ging es über die Strassen nach Hintelang über
das Oberjoch ins Tannheimer Tal nach Österreich, d.h. nach Tannheim.
An der Seilbahn war unser Ausgangspunkt. Um an Höhe zu gewinnen,
benutzten wir die Seilbahn. Schon an der Auffahrt wurden die Augen
immer größer, da sich ein Panorama auftat in dieser Bergwelt,
was eine eigene Sprache spricht. Eine Vielzahl an Gipfeln reiten
sich aneinander, wo auch wir schon einst gestanden sind.
So war unser erster kleine Gipfel das Neunerköpfle. Verweile,
hier ist es so schön, was ein altes Sprichwort sagt. So kamen
wir auf einen Lehrpfad mit Anschauungsmaterial, was dort installiert
ist. Doch unser Tatendrang war stark und so bewegten wir uns bald
auf dem Saalfelder Höhenweg, hin zur Strindenalpe, welche wir
jedoch links unten liegen ließen. Wenn auch der Weg teilweise
sehr ungängig war in den Weidealmen, so gewannen wir bald an
Höhe. Dabei war man von Schritt zu Schritt immer mehr begeistert,
da sich die Berge immer näher anboten in ihrer Schönheit
und Faszination.
Nach einer kurzen Drinkpause, wo wir bereits auch die Gappenfeldscharte
hinter uns gelassen hatten, präsentierte sich vor uns die Schochenspitze,
welche wir auch schon von weiten sahen. Nach einer kurzen Felspassage
waren wir schon auf einem sehr gängigen Gipfelaufstieg und alle
14 Teilnehmer konnten sich am Gipfelkreuz ein Berg Heil wünschen.
Weit unten vernahmen wir das Geläut der Kuhglocken.
Wie ein Spiegel zeigte sich die Lache, wo unweit die Landsberger
Hütte steht, denn dies war unser nächstes Ziel.
So ging auch bald unsere Gipfelrast zu Ende, tief beeindruckt von
der Natur und dem sich gegebenen Farbenspiel. Bald erreichten wir
die Hütte. Über uns präsentierte sich die Lachenspitze
mondän,
welche ebenfalls ein einladender Berg zum besteigen ist. So haben
eben alle Dinge kurze Weile und es ging an den Abstieg zum Traualpsee
und nicht zuletzt zum Vilsalpsee. Mit einem Shuttlebus erreichten
dann alle Teilnehmer, außer dem Tourenführer, gesund
wieder ihre Fahrzeuge. Doch konnten wir stolz von einer gelungenen
Bergtour sprechen!
Tourenbegleiter Klaus Scheinert
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Am Gipfel der Schochenspitze
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